Dr. Helga Rödler & Dr. Wolfang Schönbauer
Kostenpflichtige Privatleistung
Bei uns handelt es sich bei der MRT um eine rein privatärztliche Leistung. Zusatzversicherte Patientinnen und Patienten können die Kosten bei ihrer Zusatzversicherung einreichen. Eine Abrechnung als Wahlarztleistung ist nicht möglich.
Wir bitten Sie, etwa 10 Minuten vor Ihrem Untersuchungstermin in der Ordination zu erscheinen, um die Formalitäten zu erledigen. Bringen Sie bitte zu jeder Untersuchung Ihre ärztliche Überweisung, Ihre E-Card sowie, falls vorhanden, alle Vorbefunde und Bilder der gleichen Körperregion mit. Falls eine Kontrastmittelgabe erforderlich ist, benötigen wir einen aktuellen Kreatinin-Blutbefund (nicht älter als 4 Wochen). Das notwendige Aufklärungsblatt und die Einverständniserklärung erhalten Sie vor Ort oder vorab hier auf unserer Website zum Lesen und Ausdrucken.
Die MRT ermöglicht eine hochauflösende Darstellung fast aller Körperregionen. Zu den gängigen Untersuchungsbereichen zählen der Kopf (Gehirn), die gesamte Wirbelsäule (Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule), alle Gelenke (z.B. Knie, Schulter, Hüfte), Bauch- und Beckenorgane (Abdomen), Gefäße (Angiografie) und die Brust (Mamma-MRT).
Die Untersuchung selbst dauert je nach Bereich etwa 30 bis 45 Minuten. Vor Beginn müssen alle metallischen Gegenstände (Schmuck, Uhren, Hörgeräte, Schlüssel) abgelegt werden. Während der gesamten Dauer ist es essenziell, absolut ruhig zu liegen. Sie erhalten einen Gehörschutz und können über eine Gegensprechanlage jederzeit mit unserem Team kommunizieren.
Der größte Vorteil der MRT liegt in der vollständigen Abwesenheit von ionisierender Strahlung (wie bei Röntgen oder CT). Zudem bietet die MRT eine sehr detaillierte und differenzierte Darstellung von Weichteilgewebe wie Muskeln, Sehnen, Bändern, Knorpel und Organen. Sie ist daher oft die Methode der Wahl zur Abklärung neurologischer oder orthopädischer Fragen.
Bestimmte metallische Implantate (z.B. ältere Herzschrittmacher, Defibrillatoren), Insulinpumpen oder eisenhaltige Fremdkörper/Metallsplitter können ein Problem darstellen und erfordern eine genaue Abklärung. Bei einer Schwangerschaft (besonders im 1. Trimester), in der Stillzeit oder bei schweren Nierenerkrankungen (wegen des Kontrastmittels) ist vorab eine spezielle ärztliche Abklärung notwendig.
Mit einem MRT können Kopf, Gesicht, Hals, Rückenmark, Wirbelsäule, Gelenke und Extremitäten sowie innere Organe wie Leber, Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Nieren, weibliche und männliche Beckenorgane, Gefäße und die Brust (Mamma) untersucht werden.
Das MRT ist ein bildgebendes Schnittbildverfahren, das Organe und Gewebe besonders detailliert und kontrastreich darstellt. Für die Bildgebung werden die physikalischen Eigenschaften von Wasserstoffatomen unter dem Einfluss starker Magnetfelder und Hochfrequenzimpulse genutzt.
Da keine Röntgenstrahlung zum Einsatz kommt, entsteht keine Strahlenbelastung. Gleichzeitig lassen sich die verschiedenen Gewebearten der untersuchten Region präziser unterscheiden als bei anderen Untersuchungsverfahren.
Die Untersuchung dauert pro untersuchter Region in der Regel etwa 40 Minuten.
Aufgrund des starken Magnetfeldes müssen vor Betreten des Untersuchungsraums alle metallischen Gegenstände abgelegt werden, dazu zählen unter anderem Uhren, Hörgeräte, Brillen, BHs mit Bügeln oder Metallverschlüssen sowie Piercings.
Ein besonderes Plus des MRT-Gerätes ist die breite, lichtdurchflutete Öffnung. Sie werden möglichst bequem auf den Untersuchungstisch gelegt und je nach Untersuchungsregion kopfwärts oder fußwärts in die Röhre gefahren.
Während der Untersuchung erzeugt das Gerät wiederkehrende Geräusche, die durch die verschiedenen Untersuchungssequenzen entstehen. Auf Wunsch erhalten Sie einen Kopfhörer mit Radiomusik, um den Ablauf angenehmer zu gestalten.
Für die Bildqualität ist es besonders wichtig, dass Sie während der gesamten Untersuchung absolut ruhig liegen. Jede Bewegung kann zu Bildstörungen führen und eine Wiederholung der Untersuchung notwendig machen.
Sie werden während der gesamten Zeit über eine Gegensprechanlage und eine Videokamera überwacht. Zusätzlich erhalten Sie eine Notfallglocke, die Sie bei Bedarf jederzeit betätigen können.
Metallische Fremdkörper können eine Kontraindikation für die Durchführung einer MRT-Untersuchung darstellen.
Alle Metallimplantate wie z.B. Herzschrittmacher, Stents, Herzklappen, OP-Clips, Ohrimplantate, Schmerz- oder Insulinpumpen, Gelenksprothesen, Metallsplitter und ähnliches sind unbedingt auf dem Aufklärungsblatt zu vermerken.
Bei implantierten Insulin- und Schmerzpumpen sollte die Unbedenklichkeitsbescheinigung für die MR-Tauglichkeit eingeholt werden.
Cerebrale Shunts müssen nach der Untersuchung neu eingestellt werden.
Tätowierungen und Permanent Make-up stellen meist kein Problem dar; wenn sie Eisenoxid beinhalten können sie Erwärmungen verursachen, genauso wie auch Medizinpflaster.
Bei Niereninsuffizienz und MRT- Kontrastmittelgabe ist die Applikation von Kontrastmitteln nur bei strenger Indikation möglich.
Wenn Sie Dialyse-Patient sind, sollte der MRT- Termin vor der nächsten Dialyse stattfinden.
Während der Schwangerschaft ist eine MRT- Untersuchung möglich, da Sie keiner Strahlenbelastung ausgesetzt sind.
Für das ungeborene Kind ist die Untersuchung unbedenklich.
Im ersten Drittel der Schwangerschaft wird die Untersuchung allerdings nur durchgeführt, wenn sie dringend nötig ist.
Wenn Sie stillen und Kontrastmittel verabreicht bekommen, sollten Sie 24 Stunden damit pausieren.
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23.12.2025: 08:00 Uhr bis 14:30 Uhr
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