Dr. Helga Rödler & Dr. Wolfang Schönbauer
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Die Knochendichtemessung wird zur Früherkennung von Osteoporose durchgeführt. Dabei wird das Körperareal, das untersucht werden soll, mit Röntgenstrahlung durchstrahlt. Die Messung ist für Sie völlig schmerzfrei.
Auf dem Areal, an dem die Röntgenstrahlung durchgeführt wird, wird die Absorption der Strahlung erfasst. Dabei wird die Struktur des Knochens, die dreidimensional ist, zweidimensional abgebildet. Mit Hilfe eines isozentrisch-linearen Fächerstrahlscan wird die Knochendichtemessung durchgeführt. Überlappungen und die Nichterfassung bestimmter Regionen können ausgeschlossen werden. Die Bildauflösung und die Genauigkeit der Messung sind sehr groß. Die Knochendichte, die ermittelt wurde, wird als T-Score und als Z-Score angegeben.
Für die Knochendichtemessung sind keine Vorbereitungen nötig, die Untersuchung selbst dauert in etwa 10 Minuten. Bei der Untersuchung liegen Sie auf dem Rücken auf einem Aufnahmetisch und dürfen sich während der Messung nicht bewegen. Wichtig ist, dass vorher metallische Gegenstände aus dem Bereich, der untersucht wird, entfernt werden. Sowohl an der Lendenwirbelsäule als auch an der Hüfte und am Schenkelhals erfolgt die Messung der Knochendichte.
Eine Knochendichtemessung kann verschiedene Krankheiten erkennen, vor allem Osteoporose, bei der die Knochen schwächer und anfälliger für Brüche werden. Sie kann auch bei Verdacht auf Osteomalazie, eine Erkrankung, bei der die Knochen weich werden, Hinweise liefern. Außerdem eignet sich die Untersuchung, um gefährlichen Knochenschwund frühzeitig zu erkennen und die Wirksamkeit einer Behandlung zu überprüfen.
Die Knochendichtemessung ist eine schmerzfreie Untersuchung, die ohne Nebenwirkungen durchgeführt wird. Es handelt sich um eine Röntgenuntersuchung mit sehr niedriger Strahlenbelastung, die deutlich weniger Strahlung abgibt als herkömmliche Röntgenaufnahmen. Dennoch sollte die Untersuchung bei Schwangeren vermieden werden, um Risiken für den Fötus zu verhindern.
Ja, bei der Knochendichtemessung kommen schwache Röntgenstrahlen zum Einsatz. Die Strahlenbelastung ist sehr niedrig und gilt als sicher, vergleichbar mit der eines internationalen Fluges oder einer kurzen Röntgenaufnahme. Für Schwangere ist die Untersuchung jedoch nicht empfohlen.
In Österreich werden die Kosten für eine Knochendichtemessung von den Krankenkassen übernommen, wenn sie medizinisch notwendig ist. Das ist zum Beispiel bei Verdacht auf Osteoporose, unklaren Knochenbrüchen oder bei Risikofaktoren wie Alter, längerer Kortison-Therapie oder familiärer Vorbelastung der Fall. Für präventive Untersuchungen ohne medizinische Indikation ist die Kostenübernahme oft ausgeschlossen, sollte aber individuell bei der Krankenkasse erfragt werden.
Das Ergebnis der Knochendichtemessung wird meist als T-Score oder Z-Score angegeben. Der T-Score vergleicht die Knochendichte mit der eines durchschnittlichen jungen Erwachsenen desselben Geschlechts. Werte über -1 gelten als normal, zwischen -1 und -2,5 als Vorstufe (Osteopenie), und -2,5 oder darunter als Osteoporose. Die Werte helfen, das Risiko für Knochenbrüchen einzuschätzen und die Notwendigkeit einer Behandlung zu bestimmen.
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