Dr. Helga Rödler & Dr. Wolfang Schönbauer
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Konventionelles Röntgen dient der schnellen, gezielten Abklärung von Erkrankungen und Verletzungen am Skelettsystem, der Lunge und ausgewählten Weichteilstrukturen sowie der funktionellen Beurteilung des Verdauungstrakts.
Einzelaufnahmen wie Lungenröntgen und Skelettröntgen sind Standard; zusätzlich werden Magen-Darm-Untersuchungen mit Barium, Nierenuntersuchungen mit Kontrastmittel und Phlebographien durchgeführt.
Bei einer Röntgenaufnahme wird eine kontrollierte Strahlendosis auf die zu untersuchende Körperregion gerichtet. Ein Empfänger misst, wie viel Strahlung durch das Gewebe hindurchkommt, und erstellt daraus ein Bild. Die eingesetzte Dosis wird so niedrig wie möglich gehalten und an die Körperregion angepasst.
Die Untersuchung beginnt mit der Ausrichtung des Körperbereichs, der beurteilt werden soll. Anschließend werden eine oder mehrere Röntgenaufnahmen angefertigt. Bei einer Untersuchung des Verdauungstrakts wird eine Durchleuchtung durchgeführt. Hierzu erhalten Sie ein Brausemittel und ein flüssiges Kontrastmittel, damit die Darstellung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms gelingt.
In den meisten Fällen sind keine besonderen Vorbereitungen notwendig. Für ein Magenröntgen soll der Termin morgens oder vormittags stattfinden, der Magen muss leer sein und Sie nehmen ein Brausemittel und ein flüssiges Kontrastmittel ein. Für ein Dickdarmröntgen sind Vorbereitungen bereits am Vortag nach der erhaltenen Anleitung erforderlich. Für ein Nierenröntgen und ein Venenröntgen dürfen Sie vier Stunden vor der Untersuchung nichts essen und nichts trinken.
Eine Aufnahme ist ein einzelnes Röntgenbild, das in einem Moment entsteht und eine feste Ansicht zeigt, zum Beispiel von der Lunge oder von einem Knochen. Eine Durchleuchtung ist eine bewegte Röntgenuntersuchung in Echtzeit, bei der ein kurzer Film entsteht und Abläufe beobachtet werden können, zum Beispiel die Passage von Kontrastmittel durch Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm. Eine Aufnahme eignet sich, um Strukturen schnell und gezielt zu beurteilen. Eine Durchleuchtung eignet sich, um Bewegungen und Funktionen zu sehen und dafür wird häufig ein Kontrastmittel eingesetzt. In vielen Fragestellungen reicht eine Aufnahme aus, während eine Durchleuchtung vor allem dann zum Einsatz kommt, wenn der Verdauungstrakt oder eine Bewegung beurteilt werden soll.
Eine Röntgenaufnahme ist eine kurze, gut kontrollierte Untersuchung mit sehr niedriger Strahlendosis, die speziell an Ihre Fragestellung und die untersuchte Körperregion angepasst wird. Moderne Geräte arbeiten nach dem Prinzip so wenig Strahlung wie nötig und liefern dabei eine verlässliche Bildqualität. Für die allermeisten Menschen ist eine einzelne Röntgenaufnahme unproblematisch und der medizinische Nutzen steht klar im Vordergrund. Wenn Sie schwanger sind oder es vermuten, teilen Sie das dem Team bitte vorab mit, damit die Untersuchung passend geplant oder eine geeignete Alternative erwogen werden kann.
Bei Röntgen‑Untersuchungen des Verdauungstrakts erhalten Sie in der Regel ein flüssiges Kontrastmittel und zusätzlich ein Brausemittel. Das Kontrastmittel überzieht die Innenauskleidung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm, damit diese Strukturen auf den Bildern klar zu erkennen sind. Das Brausemittel sorgt für eine leichte Gasbildung im Magen‑Darm‑Trakt, wodurch sich die Schleimhaut entfaltet und Verdauungsbewegungen besser beurteilt werden können. Die Mittel werden in der Ordination verabreicht und direkt vor der Durchleuchtung eingenommen, damit die Darstellung in Echtzeit gelingt. Während der Untersuchung werden Sie gebeten, kurz in bestimmten Positionen zu bleiben, damit die Ärztin oder der Arzt die Passage und die Bewegungen gut beobachten kann. Für Sie fühlt sich das vor allem wie Trinken einer vorbereiteten Lösung an, und die Untersuchung verläuft in der Regel zügig. Wenn für Ihre Untersuchung Kontrastmittel vorgesehen ist, werden die einzelnen Schritte vorab erklärt, damit Sie genau wissen, was auf Sie zukommt.
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